Freitag, 22. Januar 2010

Gebet zu Pater Pio von Papst Johannes-Paul II.

Demütiger und lieber Pater Pio, bitte, lehre auch uns die Bescheidenheit des Herzens, damit wir anspruchslos und bescheiden werden und so der Himmlische Vater uns die Geheimnisse seines Reiches anvertrauen kann. Hilf uns, ohne Unterlass in der Gewissheit zu beten, dass Gott unsere Anliegen kennt, noch bevor wir Ihn darum bitten. Erfülle uns mit dem wahren Glauben, der uns in den Armen und Leidenden das Antlitz Jesu Christi erkennen lässt. Steh uns in der Stunde der Versuchungen und Prüfungen bei. Wenn wir fallen, lass uns die Erfahrung des Glückes, welches das Bußsakrament schenkt, zu teil werden. Schenke uns eine innige Liebe zu Maria, der Mutter Jesu und unserer Mutter. Begleite uns auf dem irdischen Pilgerweg hin zum seligen Vaterland, in das auch wir kommen möchten, damit wir ewig die Herrlichkeit des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes schauen dürfen. Amen.

(Papst Johannes Paul II, bei der Heiligsprechung von Pater Pio von Pietrelcina, am 16. Juni 2002)
Aus dem Rundbrief: "Einladung an die Mitglieder der Gebetsgruppen von Pater Pio", Nr. 01, 44. Jahrgang, Redaktion: Hans Buschor, Pfarrer i.R., Bedastr. 27a, CH-9200 Gossau

Samstag, 10. Oktober 2009

Gebet Benedikt XVI. zum Prager Jesulein

Herr Jesus, wir sehen Dich als Kind und glauben, dass Du der Sohn Gottes bist, der Mensch geworden ist durch das Wirken des Heiligen Geistes im Schoß der Jungfrau Maria. Wie in Bethlehem beten auch wir Dich an mit Maria, Josef, den Engeln und den Hirten, und erkennen in Dir unseren einzigen Erlöser. Du bist arm geworden, um uns mit Deiner Armut reich zu machen. Lass uns niemals die Armen vergessen und die Menschen, die leiden. Beschütze unsere Familien, segne alle Kinder dieser Welt und mach, dass unter uns immer die Liebe herrschen möge, die Du uns gebracht hast und die das Leben glücklicher werden lässt. Gib, dass alle, o Jesus, die Wahrheit Deiner Geburt erkennen, damit alle wissen mögen, dass Du gekommen bist, um der ganzen Menschheitsfamilie das Licht, die Freude und den Frieden zu bringen. Du bist Gott und Du lebst und herrschest mit Gott dem Vater in der Einheit des Heiligen Geistes jetzt und in Ewigkeit. Amen.

Papst Benedikt XVI. hat am Samstag, 26. September 2009, das Prager Jesuskind gekrönt und dabei dieses Gebet gesprochen. Die Krönung durch den Papst stellt die höchste Ehrung dar, die die römisch-katholische Kirche für Bilder Jesu Christi und der Gottesmutter kennt. Der Präsident von "Kirche in Not", Pater Joaquín Alliende, kommentierte: "Die Geste des Heiligen Vaters drückt eine tiefe Wahrheit aus. Christus ist bereits als Kind ein König. Das Jesuskind ist der einzige König, der in der Welt Frieden stiften kann."
Das Prager Jesuskind gilt als Geschenk der heiligen Theresa von Avila an eine spanische Adelige. Als Hochzeitsgeschenk an deren Tochter gelangte es 1556 nach Prag. Seit 1628 steht das Gnadenbild in der Karmeliterkirche "Maria vom Sieg" auf der Prager Kleinseite. Dort durchlebte der "Kleine König" eine bewegte Geschichte. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Prager Jesulein von sächsischen protestantischen Soldaten geschändet. Sie hackten seine Hände ab, warfen die Figur auf einen Schutthaufen hinter dem Altar und vertrieben die Karmelitenpatres. Einige Jahre später wurde das Gnadenbild von Pater Cyrillus a Matre Dei, einem großen Verehrer des Prager Jesuleins, wiedegefunden. Die Legende erzählt, das Jesuskind habe ihn inständig darum gebeten, seine Hände zu reparieren, und habe ihm versprochen: "Je mehr ihr mich ehren werdet, desto mehr werde ich euch segnen!" In der Folge blühte die Verehrung des Prager Jesuskinds wieder auf und breitete sich über den ganzen Erdball aus.
Heute kommen jedes Jahr mehr als eine Million Pilger in die Kirche "Maria vom Sieg" in Prag, um beim Prager Jesuskind Trost und Hilfe zu erfahren und ihm ihre Verehrung zu bezeugen. Dem Gnadenbild werden zahlreiche Wunder und Gebetserhörungen zugeschrieben. Das Prager Jesuskind diente zudem als Inspirationsquelle für das weltbekannte Buch "Der Kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry.

Aus: "Katholische Wochenzeitung" 41/2009, 9. Oktober, Schmid-Fehr AG, CH-9403 Goldach: kwz@schmid-fehr.ch

Freitag, 10. Juli 2009

Gebet für das Priesterjahr

Herr Jesus Christus,
Du hast der Kirche ein lebendiges Abbild von dir schenken wollen und hast darum im heiligen Johannes Maria Vianney deine pastorale Fürsorge konkrete Gestalt annehmen lassen.
Hilf uns, dieses Priesterjahr an seiner Seite zu verbringen und es mithilfe seines Beispiels auf fruchtbare Weise zu leben.
Möge uns der heilige Pfarrer von Ars lehren, froh vor deiner Eucharistie zu verweilen; zu erkennen, wie einfach das Wort ist, in dessen Schule wir gehen und uns bewusst zu werden, auf welche Weise du es täglich an uns richtest; wie zärtlich die Liebe ist, mit der du die reuigen Sünder aufnimmst; wie viel Trost die allerseligste Jungfrau Maria spendet, wenn man sich ihr anvertraut; wie notwendig es ist, vor dem Bösen auf der Hut zu sein und gegen ihn zu kämpfen;
Herr Jesus Christus, lass unsere Jugendlichen nach wie vor am Beispiel des heiligen Pfarrers von Ars erkennen, wie notwendig, demütig und hochwertig der priesterliche Dienst ist, den du all jenen anvertrauen möchtest, die sich deinem Ruf öffnen.
Lass – wie damals in Ars – auch in unseren Gemeinden jene Wunder der Gnade geschehen, die du geschehen lässt, wenn ein Priester es versteht, „Liebe in seine Pfarrei zu investieren“.
Lass die christlichen Familien in der Kirche ihre Heimat entdecken – dort, wo deine Diener stets auffindbar sind – und mögen sie wert darauf legen, ihre Häuser so stilvoll wie eine Kirche zu gestalten.
Lass die Nächstenliebe unserer Hirten uns immer wieder zum Ansporn werden; lass sie die Nächstenliebe aller Gläubigen entfachen, damit so alle Berufungen und Charismen, die der Heilige Geist schenkt, angenommen und gebührlich geschätzt werden.
Vor allem aber, schenke uns, Herr Jesus Christ, brennenden Eifer und ein aufrichtiges Herz, damit wir uns an deinen himmlischen Vater wenden und uns die Worte zu eigen machen können, die der hl. Johannes Maria Vianney dabei benutzte:

„Mein Gott, ich liebe dich, und mein einziger Wunsch ist es,
dich bis zu meinem letzten Atemzug zu lieben.
Ich liebe dich, o du unendlich liebenswerter Gott,
und ich ziehe es vor, in deiner Liebe zu sterben,
als auch nur einen Augenblick ohne deine Liebe zu leben.
Herr, ich liebe dich, und die einzige Gnade, um die ich dich bitte,
ist jene, dich ewig lieben zu dürfen.
Mein Gott, da ich dir mit meiner Zunge nicht unaufhörlich sagen kann, dass ich dich liebe,
will ich, dass es dir mein Herz so oft wiederholt, wie ich atme.
Ich liebe dich, mein göttlicher Erlöser,
denn du wurdest für mich gekreuzigt,
und hältst mich hier unten fest, gekreuzigt mit dir.
Mein Gott, schenke mir die Gnade, in deiner Liebe
und in der Gewissheit, dass ich dich liebe, zu sterben.“
AMEN.

Quelle: Annus Sacerdotalis

Siehe auch:

Montag, 29. Juni 2009

Zum Dogma Maria Himmelfahrt - Gebete und Novene

"Die Jungfrau ward aufgenommen in das himmlische Brautgemach, wo der König der Könige auf dem Sternenthrone sitzt. Freuet euch, denn sie herrscht mit Christus auf ewig!" - So betet jubelnd die Kirche in der Vesper von Maria Himmelfahrt.

Gebet des Heiligen Vaters Pius XII. zur Unbefleckten Jungfrau und Gottesmutter

Maria AssuntaUnbefleckte Jungfrau, Mutter Gottes und Mutter der Menschen!
Wir glauben mit aller Glut unseres Glaubens, dass Du mit Seele und Leib glorreich in den Himmel aufgenommen worden bist, wo Du von allen Chören der Engel und allen Scharen der Heiligen feierlich zur Königin ausgerufen wurdest.
Und wir vereinigen uns mit ihnen, um den Herrn zu loben und zu preisen, der Dich über alle andern bloßen Geschöpfe erhob, und um Dir unsere Hingabe und Liebe darzubieten.
Wir wissen, dass Dein Blick, der in mütterlicher Zartheit die demütige und leidende Menschheit Christi auf Erden umsorgte, im Himmel sich sättigt in der Schau der verklärten Menschheit der unerschaffenen Weisheit, und dass Dein Herz in der Freude Deines Geistes über die Schau der hochheiligen Dreieinigkeit von Angesicht zu Angesicht vor beseligender Zärtlichkeit erzittert.
Und wir arme Sünder, deren Leib den Flug der Seele beschwert, bitten Dich, unsere Sinne zu läutern, damit auch wir nach diesem Leben Gott, nur Gott im Entzücken der Geschöpfe verkosten lernen.
Wir vertrauen darauf, dass Deine barmherzigen Augen auf unser Elend und unsere Ängste, auf unsere Kämpfe und unsere Schwächen niederschauen, dass Deine Lippen unserer Freude und unseren Siegen zulächeln werden und dass Du für jeden von uns Jesu Worte hören wirst, die Er einst dem Liebesjünger anrief: Siehe deinen Sohn!
Und wir, die wir Dich als unsere Mutter anrufen, erwählen Dich wie Johannes als Führerin, als Kraft und Trost unseres sterblichen Daseins.
Wir haben die belebende Sicherheit, dass Deine Augen, die geweint haben über die mit Jesu Blut getränkte Erde, sich auch dieser Welt zuwenden, die Kriegen, Verfolgungen und Bedrückungen der Gerechten und Schwachen ausgeliefert ist.
Und wir erwarten in der Dunkelheit dieses Tränentales von Deinem himmlischen Lichte und von Deinem milden Erbarmen Trost für alle Herzensängste und die leidgeprüfte Kirche und Heimat.
Wir glauben endlich, dass Du in der Herrlichkeit, wo Du mit der Sonne gewandet und mit Sternen gekrönt herrschest, nach Jesus die Freude und Seligkeit aller Engel und aller Heiligen bist.
Und wir schauen in der Kraft des Glaubens an die künftige Auferstehung von dieser Erde, die wir als Wanderer durchschreiten, auf zu Dir, unserem Leben, unserer Süßigkeit, unserer Hoffnung. Ziehe uns an mit Deiner milden Stimme, um uns einst nach dieser Verbanung Jesus zu zeigen, die gebenedeite Frucht Deines Leibes, o gütige, o milde, o süße Jungfrau Maria.
Papst Pius XII.

Novene-Gebet
zur glorreich in den Himmel aufgenommenen und im Himmel gekrönten Junfrau und Gottesmutter

Nach Nr. 296 des kirchlichen Ablassbuches gewinnt man täglich 500 Tage Ablass und am Ende der Novene einen vollkommenen Ablass, wenn man neun Tage hintereinander einige Gebete zu Ehren der Himmelfahrt Mariens verrichtet.
Wenn folgende Gebete gemeinschaftlich verrichtet werden, so betet der Vorbeter jeweils den ersten Abschnitt, die übrigen den zweiten.


1
O Maria, Gnadenvolle, wir huldigen Dir im Geheimnis Deiner glorreichen Aufnahme in den Himmel. Wir preisen Dich selig und überselig wegen Deines glücklichen Todes. Du bist nicht aus Schwäche oder Krankheit des Leibes gestorben, sondern aus übergroßer Liebe zu Gott und Deinem Sohn.
O Maria, Du glorreiche Königin des Himmels und der Erde, stehe uns und allen Sterbenden in der letzten Stunde bei, damit wir im Friden mit Gott aus dem Leben scheiden und ohne Furcht vor dem kommenden Gericht durch die dunkle Pforte des Todes in die Freuden des Herrn eingehen dürfen.
Gegrüßt seist Du, Maria...

2
O Maria, Gnadenvolle, wir huldigen Dir im Geheimnis Deiner glorreichen Aufnahme in den Himmel. Wir preisen Dich selig und überselig, weil Dein Leib nicht der Zerstörung anheimfiel, sondern nach dem Tode zugleich mit der Seele in den Himmel einging. Nie hatte die Sünde Macht über Dich, darum verfiel Dein Leib auch nicht der Strafe, die der Sünde Sold ist.
O Maria, Du Reine und Unversehrte, erwirke uns einen großen Abscheu vor jeder Sünde, ist sie doch schuld an all dem Elend, das jemals über die Menschen an Leib und Seele gekommen ist und in Zeit und Ewigkeit noch über sie kommen wird.
Gegrüßt seist Du, Maria...

3
O Maria, Gnadenvolle, wir huldigen Dir im Geheimnis Deiner glorreichen Aufnahme in den Himmel. Wir preisen Dich selig und überselig, weil Du nach Beendigung Deiner irdischen Pilgerfahrt alsbald mit Leib und Seele in das himmlische Paradies einziehen durftest. Dein Leib und Deine Seele waren ja die geheimnisvolle Bundeslade, die der Heilige Geist selber erbaut und der Sohn Gottes bewohnt hat. Sie sollte vor der Zerstörung bewahrt bleiben und unverletzt in den Himmel getragen werden.
O Maria, du Auserkorene vor allen Menschen, erwirke uns die Gnade, dass wir Leib und Seele als Gottes Geschenk betrachten, sie durch die Sünde nicht entweihen, sondern durch treuen Glauben und ein tugendstarkes Leben sie der Verklärung und der Herrlichkeit des Himmels entgegenführen.
Gegrüßt seist Du, Maria....

4
O Maria, Gnadenvolle, wir huldigen Dir im Geheimnis Deiner glorreichen Aufnahme in den Himmel. Wir preisen Dich selig und überselig ob er unsagbaren Wonne, von der Dein Herz überströmte, als Du nach dem Tode der Erde entrückt wurdest und glorreich in den Himmel einziehen durftest. Wie groß war Deine Seligkeit, als der ewige Vater Dir als Seiner erstgeborenen, treuen Tochter das Erbe überreichte, das Er von Anbeginn für Dich bestimmt hatte, als der Sohn Gottes Sein Reich mit Dir teilte und Dich als Königin an Seine Seite setzte, als der Heilige Geist Dich als Seine auserkorene Braut für alle Ewigkeit in Seine Gnadengeheimnisse einbezog.
O Maria, du glorreiche Himmelskönigin, erwirke uns die Gnade, dass wir von den irdischen Dingen uns nicht umklammern lassen und nicht einer gefährlichen Diesseitigkeit verfallen. Erhebe unseren Blick nach oben und erflehe uns Loslösung von den Dingen der Zeitlichkeit, damit wir über der Vielfalt des Irdischen das Jenseitige und Ewige nicht aus dem Auge verlieren.
Gegrüßt seist Du, Maria...

5
O Maria, Gnadenvolle, wir huldigen Dir im Geheimnis Deiner glorreichen Aufnahme in den Himmel. In nie endender, alles irdische Begreifen weit übersteigender Seligkeit genießest Du die Anschauung des dreieinigen Gottes und nimmst die Huldigung der Engel, der Heiligen und Deiner Diener auf Erden entgegen. Gedenke der Aufgabe, die Dir der Allerhöchste anvertraut hat, vom Himmel aus die Schutzherrin der Kirche, unsere mütterliche Fürsprecherin und die Mittlerin aller Gnaden zu sein.
O Maria, hoch über uns erhoben und seit dem Tage Deiner Himmelfahrt beim unzugänglichen Lichte wohnend, erwirke der Kirche Frieden, Freiheit und Gedeihen, den Heiden das Licht des Glaubens, den Sündern die Gnade der Bekehrung, den Sterbenden die letzten heilsnötigen Gnaden, den Armen Seelen Linderung ihrer Leiden, den Geprüften, Irrenden und Versuchten Trost, Licht und Stärke, uns allen aber jene Gnaden, deren wir bedürfen, um unsere Lebensaufgabe treu zu erfüllen und die ewige Seligkeit zu erreichen. Amen.
Gegrüßt seist Du, Maria...

Nihil obstat: Dr. A. Cottier, libr. cens. - Imprimatur: Friburgi Helv., die 14 oct. 1950. L. Waeer, vic. gen. - Kanisius-Verlag, Freiburg/Schweiz

Samstag, 27. Juni 2009

Der Herzenstausch mit Maria

Marienfried bei UlmDie Bitte der Gottesmutter in Marienfried:

"Setzt an die Stelle eurer sündigen Herzen mein Unbeflecktes Herz, dann werde ich es sein, die die Kraft Gottes anzieht, und die Liebe des Vaters wird Christus neu in euch zur Vollendung bilden. Erfüllt meine Bitte, damit Christus bald als Friedenskönig herrschen kann!"

In Beantwortung dieser Bitte wollen wir täglich aus ganzem Herzen beten:

Setze, o wunderbare Mutter, an die Stelle meines sündigen Herzens dein Unbeflecktes Herz, damit der Heilige Geist in mir wirken und dein göttlicher Sohn in mir wachsen kann.
Erfülle meine Bitte, du große, du getreue, du aller Gnaden Vermittlerin. Amen.

MARIA WÜNSCHT UNSERE GANZHINGABE

"Betet und opfert für die Sünder! Opfert euch selbst und euer Tun durch mich dem Vater auf! Stellt euch restlos zu meiner Verfügung! Betet den Rosenkranz! Betet nicht so sehr um äußere Güter! Es geht heute um mehr. Erwartet auch keine Zeichen und Wunder! Ich will im Verborgenen wirken als die große Gnadenvermittlerin. Den Frieden der Herzen will ich euch vermitteln, wenn ihr meine Bitten erfüllt. Nur auf diesem Frieden wird sich der Friede der Völker aufbauen können. Dann wird Christus als Friedenskönig übe alle Völker herrschen."
"Betet und opfert durch mich! Betet immer! Betet den Rosenkranz! Erbittet euch alles durch mein Unbeflecktes Herz beim Vater! Wenn es zu Seiner Ehre gereicht, wird Er es euch geben. Betet den Immaculata-Rosenkranz, den gnadenreichen Rosenkranz, wie ich ihn gelehrt habe. Erfleht in ihm nicht vergängliche Werte, sondern erbittet Gnaden für einzelne Seelen, für eure Gemeinschaften, für die Völker, damit alle das göttliche Herz lieben und ehren.
Ich will, dass ihr mir als "geweihte Opfer" die Macht gebt, das Reich des Friedenskönigs zu schaffen."
"Bringt mir daher viele Opfer! Macht euer Gebet zum Opfer! Seid uneigennützig! Es geht heute nur darum, dass dem Ewigen Ehre und Sühne werde. Wenn ihr euch restlos dafür einsetzt, will ich für alles andere sorgen. Meinen Kindern will ich Kreuze aufladen, schwer und tief wie das Meer, weil ich sie in meinem geopferten Sohn liebe. Ich bitte euch, seid bereit zum Kreuztragen, damit bald Friede werde."
"Für die Sünder muss viel gebetet werden. Deshalb sollen sich mir viele zur Verfügung stellen, damit ich ihnen ihre Aufträge zum Beten geben kann. Es sind so viele Seelen, die nur auf das Gebet meiner Kinder warten."
"Im Verborgenen will ich Wunder an den Seelen wirken, bis die Zahl der Opfer voll ist. An euch liegt es, die Tage der Dunkelheit abzukürzen. Euer Beten und Opfern wird das Bild des Tieres zertrümmern. Dann kann ich mich aller Welt offenbaren zur Ehre des Allmächtigen. Wählt euch mein Zeichen, damit der Dreieinige bald von allen angebetet und geehrt werde."
"Meine Kinder müssen den Ewigen mehr loben und preisen und IHM danken. Dafür hat ER sie ja geschaffen: Zu Seiner Ehre!"

BETET DEN IMMACULATA-ROSENKRANZ FÜR DIE RETTUNG DER SEELEN!

Anstelle der gewohnten Rosenkranz-Geheimnisse werden folgende Bitten eingefügt:
  • Durch deine unbefleckte Empfängnis rette uns!
  • Durch deine unbefleckte Empfängnis schütze uns!
  • Durch deine unbefleckte Empfängnis leite uns!
  • Durch deine unbefleckte Empfängnis heiligeuns!
  • Durch deine unbefleckte Empfängnis regiere uns!
Am Ende jedes Gesätzchens wird noch gebetet:
Du große, du getreue, du aller Gnaden Vermittlerin, bitte für uns!

Die Texte sind entnommen dem Büchlein: Die Erscheinungen in Marienfried (Miriam-Verlag).
Mit kirchlicher Druckerlaubnis - Miriam-Verlag, D-7893 Jestetten, Bestell-Nr. 106

Siehe dazu auch: Die Botschaft von Marienfried

Donnerstag, 25. Juni 2009

Das marianische Machtgebet der großen Gnadenvermittlerin

Vorbemerkung: Das marianische Machtgebet... Maria - Helferin der Christenheit hat der "Engel von Kriens" bei Luzern (Schweiz), Maria S. Pia Hädener (geb. 19. Mai 1882, gestorben 10. August 1970, als anerkannte Mystikerin am 16. August 1951, Festtag des Hl. Joachim, in der Oktav des Hochfestes von Maria Himmelfahrt von leidenden Priesterseelen geoffenbart erhalten. Das marianische Machtgebet... offenbart eine für Europa entscheidende große Wahrheit, die Verantwortliche der Priesterschaft wie der Presse förmlich den Hunden vorgeworfen hatten, um das Heilige lächerlich zu machen. Jene haben darum in der Ewigkeit nicht wenig abzubüßen... Heilige Priester - heiliges Volk! Betet für die Priester! Der heilige Papst Pius X. sprach nicht umsonst zu den Priestern: "Wo die Heiligkeit fehlt, stellt sich unausweichlich die Verderbnis ein." Jener heilige Papst war es auch, der den Modernismus - der im II. Vatikanischen Konzil aufgeblüht ist - auf das Strengste verboten hat und den Anti-Modernisten-Eid von jedem Neugeweihten abforderte.

Maria - Helferin der Christenheit - Königin des Himmels und der Erde - Mutter der Barmherzigkeit - Königin des Friedens. Du hast geboren JESUS unseren Erretter, Erlöser und Seligmacher...
Heiligstes Herz Jesus - unser König - verherrliche Deine heilige Mutter vor den Nationen. Die Nationen sind in großer Bedrängnis! Unglauben verseucht die Nationen! Heiligstes Herz - heiliger Name JESUS - rette die Welt aus der Sünde. Maria - Zuflucht der Sünder - reinstes makelloses Herz Maria, besänftige durch Deine Fürbitte den Zorn des himmlischen Vaters. Himmlischer Vater, lass Dich versöhnen durch das kostbare Blut Jesu Christi - das Jesus vergossen hat am Stamm des heiligen Kreuzes. Maria - Königin der Märtyrer - bitte Du in Vereinigung aller Märtyrer um Abwendung des Strafgerichtes! Deine mächtige Fürbitte vermag alles bei der Hochheiligsten Dreifaltigkeit. GOTT VATER - erbarme Dich unser, GOTT SOHN, erbarme Dich unser, GOTT HEILIGER GEIST, erbarme Dich unser! GOTT HEILIGER GEIST, komm auf uns herab mit Deinem Licht - mit Deinem Rat, belebe das Christentum - mache zuschanden das Antichristentum.
Maria - Du mächtige Besiegerin der höllischen Schlange, schleudere den Luzifer zurück in den Abgrund der Hölle.
Maria - komme erscheine als Retterin, als Helferin der Christenheit in unserer großen Not und Bedrängnis! Lass Deine Kinder nicht unerhört! Maria - Du bist ja die gütige Mutter - die mitleidvolle Mutter, die Mutter von der immerwährenden Hilfe. Zeige Dich, neige Dich zu der sündigen Welt. Maria - die Welt ist in Finsternis gehüllt. Lass erstrahlen das Licht des Glaubens im hellsten Lichte durch Deine mächtige Dazwischenkunft. Maria - Du Stern des Meeres - sei dem Heiligen Vater eine Leuchte, Ratgeberin, Tröstrin in seinen Ölbergstunden. GOTT HEILIGER GEIST - bringe Licht und Klarheit dem Heiligen Vater in Rom. Du hast das große Werk geschaffen zum Heile der unsterblichen Seelen an der Gnadenstätte in Heroldsbach. (Vermerk: Heroldsbach als Fortsetzung der Botschaft von Fatima liegt geographisch genau auf dem halben Wege zwischen Fatima und Moskau.) Maria - Heil der Kranken, Zuflucht der Sünder, Licht der Verirrten - stärke die Märtyrer, die in den Gefängnissen schmachten. Hl. Petrus - löse ihre Banden durch deine große Fürbitte bei deinem göttlichen MEISTER JESUS CHRISTUS - hochgelobt in Ewigkeit. Errette Deine Diener auf die Fürbitte Deiner himmlischen Mutter und der hl. Apostel Petrus und Paulus aus den Ketten der irdischen Gewalten. HEILIGER GEIST - zerbrich die höllischen Banden, zeige Deine Macht - verherrliche Deine Braut als mächtige Helferin in allen Trübsalen.

MÄCHTIGE HELFERIN DER CHRISTENHEIT, KÖNIGIN DES HEILIGEN ROSENKRANZES
Unsere Liebe Frau vom Siege, siege glorreich über Deine Feinde, wie Du in frühesten Zeiten gesiegt hast, als das Christentum in großer Gefahr war. Die Welt ist voll des Hasses - sie ist umgarnt vom bösen Feind, der das Werk zerstören will, das GOTT in seiner unendlichen Güte geschaffen hat. Maria - es ist Dein Werk, das Werk des HEILIGEN GEISTES. Lege ein Wort ein beim HEILIGEN GEIST um Erleuchtung der Irrenden. HL. HERZ JESU - verherrliche Deine Mutter durch Wunder, die Du mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen hast. HL. HERZ JESU- Du bist voll Liebe und Güte - unermesslich groß bist Du in Deiner Allmacht, dass Maria sich zeigt als Retterin, Trösterin, als mächtige Besiegerin der höllischen Schlange, als Besiegerin der Irrlehren, als Besiegerin der Bekämpfer von Heroldsbach - die das Heilige in den Kot ziehen, Deine Güte missbrauchen - die himmlischen Gaben nicht anerkennen wollen.
Den Kleinen und Demütigen hast Du es offenbart und den Weisen der Welt verborgen. Die Weisheit der Welt ist Torheit in den Augen GOTTES. Maria - Maria hilf - es ist Zeit - o Mutter der Barmherzigkeit - dass Du zu Hilfe kommst, bevor die Gottlosen triumphieren. Die Zeit ist da, wo Dein Werk in großer Gefahr ist, vereitelt zu werden durch die Dämonen, die sich der Menschen als Werkzeuge bedienen zur Zerstörung Deiner himmlischen Pläne und Absichten. Die ganze katholische Welt rechnet auf Deine mächtige Dazwischenkunft, besonders die Freunde von Heroldsbach, die Deiner mütterlichen Güte viel Gnadenströme verdanken - seelisch und körperlich. HEILIGER GEIST - zerstöre das Machwerk des Bösen. HEILIGER GEIST - mächtiger Geist - Licht vom Himmel - erneuere das Weltall. Besieger des Unglaubens, mache zuschanden die Feinde, die das Werk zerstören wollen. Tröste die Guten durch Deine mächtigen Gnadenstrahlen. HEILIGER GEIST - mächtiger Geist des Himmels und der Erde - regiere Du - herrsche Du über die bösen Elemente - zerstöre alles Unedle. Zeige Dich der Menschheit als Retter durch Deine unbefleckte Braut. O Maria- strahle im schönsten Lichte über den Wirrnissen dieser Welt als rettender Stern. Du hast uns JESUS CHRISTUS geboren - hochgelobt in Ewigkeit. Maria - herrsche - triumphiere - Glorreiche, zeige Deine Macht - zeige Deine Macht durch Deine mächtige Dazwischenkunft! Maria erscheine als rettender Stern in unsern Ölbergstunden. Maria, sei gegrüßt als unsere mächtige Helferin. Du bringst uns Hilfe und Trost durch Deinen göttlichen Sohn in der Brotsgestalt. Hochheilige Hostie, hochheilige Hostie, rette die Welt - verrherrliche Maria - Maria mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen. Wir sind bereit, Gut und Blut hinzugeben. Stärke die Gläubigen für die kommende Zeit durch Deine mächtige Güte, durch das große Zeichen, das Du uns erfleht vom Himmel auf die Fürbitte des heiligen Niklaus von Flüe - bitte für uns. Bewirke durch Deine Fürbitte, dass Maria sich würdigt sich zur Erde zu neigen, dass Sie sich offenbart als Königin des Himmels und der Erde - die umgeben von der HOCHHEILIGEN DREIFALTIGKEIT von Engeln glorreich in den Himmel aufgenommen wurde, wo Sie regiert mit dem VATER, mit dem SOHNE und dem HEILIGEN GEISTE in alle Ewigkeit. - Amen.

Anhang: Verbreitet und betet dies geoffenbarte Siegesgebet überall zum Sturze der Hölle, um die größte Gnadenstätte Europas und des Erdkreises von Heroldsbach-Thurn in D. Oberfranken. Erscheinungen vom 9. Oktober 1949 (Rosenkranzsonntag) bis 31. Oktober 1952 nachts 3 Uhr Allerheiligen mit den Abschiedsworten der Gottesmutter: "Der Sieg wird unser sein!" Mächtiges Sonnenwunder am 8. Dezember 1949 vor ca. 10000 Zeugen. Bamberg wird endgültig aus dem Herzen der Schweiz aufgefordert, diese große internationale Gebets- und Gnadenstätte zum Gebete freizugeben und als wissenschaftlich bestens fundiert kurz vor dem Dritten Weltkrieg kirchlich anzuerkennen; andernfalls wird ein internationaler Prozess als Fortsetung von Forchheim (Herrn Reg.-Amtmann P. Schneider) unumgänglich sein. Frage: Ist der modernistische Progressismus, das Freimaurertum in der Kirche nicht schlimmer als der Weltkommunismus? Christenvolk wach auf! Der Rosenkranz sei Eure Waffe!!! Staatsmänner schafft Ordnung oder es geht Euch selbst an den Kragen...

DAS MARIANISCHE MACHTGEBET... ist erhältlich bei:
GEBETSKREUZZUG - Maria-Sieg-Verlag, H[ans]. Felder, Sonneck, 6170 Schüpfheim LU, Schweiz [aka "Johannes von der Schrattenfluh"]

(Dieser vollständige vorangehende Text ist eine Abschrift - zu Dokumentationszwecken - eines Flugblattes aus den Jahren 1968-1970! - Die Einfügungen in [...] sind von uns.)